Autor: sebarave
Weiterlesen: DIE LINKE: Wie destruktiv wäre eine Spaltung?Die Krise der LINKEN ist existenziell. Wagenknechts „Populäre Linke“ auf der einen Seite, die neu geschmiedete Allianz „Progressive Linke“ auf der anderen: Zwei Lager stehen sich gegenüber, beide wollen nicht mehr miteinander. Aber können sie ohne einander? Mittlerweile gibt es keine öffentliche Wagenknecht-Aussage ohne Gegenwind aus der LINKEN. Keine parteiinterne Wahlanalyse, bei der nicht darüber…
- Weiterlesen: Wagenknechts Bundestagsrede im Polit-Check
Sahra Wagenknecht hielt am 8. September eine vielbeachtete Rede im Bundestag. Sie bekam Applaus von den Falschen (der AfD), wütende Reaktionen von den Richtigen (den bürgerlichen Regierungsparteien), und massive Kritik aus den eigenen Reihen. Letzteres zum Teil zu Recht, zum Teil aber auch nicht. Eine Sprengstoff-Rede, die die Spaltung der Partei beschleunigen könnte – es…
Weiterlesen: Kein reinigendes GewitterKrisenparteitag der LINKEN „Es kommt darauf an sie zu verändern“ – gemeint war mit dem von Marx geliehenen Motto des Parteitags sowohl die Welt als auch die Partei, die in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt. Eine klare Programmatik zu Krieg und Frieden, ein guter Umgang mit Sexismus in der Partei, die Wahl eines neuen…
Weiterlesen: Die Entkopplung der Weltwirtschaft: Ende einer globalen OrdnungDie Ära der neoliberalen Globalisierung endet in der Krise. Der neue Trend: Zollschranken, De-Globalisierung, Re-Shoring. Der Ukraine-Krieg hat diesen Prozess enorm beschleunigt. Von Sebastian Rave, Bremen Der Aufstieg Chinas und der gleichzeitige Niedergang der USA als Supermacht haben zu einem Wirtschaftskrieg geführt, der seit der Krise 2008 mal versteckt, mal offen ausgetragen wird. Ausländische Produktion…
Weiterlesen: Massaker und Nazi-VergleicheWährend die russische Propaganda die Kriegsverbrechen in Butscha, Mariupol und anderen Orten erwartbar als Fake-News bezeichnet, reden die ukrainische Regierung und mit ihr viele Medien und Politiker*innen in NATO-Staaten von einem „Vernichtungskrieg“, von „Genozid“, von dem Beweis, dass Putin „so gefährlich ist wie Hitler“. Hitler-Vergleiche sind selten gut, in diesem Fall sind sie eine Relativierung…
Weiterlesen: Aufwachen, DGB! Die Gewerkschaften müssen für höhere Löhne aktiv werdenAlles steigt, nur die Löhne nicht Die Heizölpreise haben sich verdoppelt, Preise für Kraftstoffe sind um die Hälfte gestiegen, für Nahrungsmittel um 10%. Die Inflationsrate im März lag bei 7,3 % – so hoch wie während der Ölkrise 1974. Die Gewerkschaften müssen jetzt in die Offensive gehen, damit die Löhne mit den Preisen Schritt halten…
Weiterlesen: Lafontaine verlässt Die LINKE: Ein Sozialdemokrat tritt abOskar Lafontaine verlässt die Partei, die er mitgegründet hat. Seine Begründung: DIE LINKE habe sich von ihren Grundsätzen entfernt, den Fokus auf die soziale Frage und antimilitaristische Positionen aufgegeben. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung fragte er sich, ob es nicht besser gewesen wäre, in der SPD zu bleiben. Das spricht Bände. Von Sebastian Rave, Bremen…
Weiterlesen: Betriebsratswahlen im Klinikum Bremen Mitte: Kämpferische Betriebsgruppe „uns reicht’s“ wird stärkste KraftBei den alle vier Jahre stattfindenden Betriebsratswahlen im Klinikum Bremen Mitte konnte die oppositionelle Betriebsratsgruppe „uns reicht’s“ einen Überraschungserfolg erzielen. Die Liste aus 30 Kolleg*innen gewann die meisten Stimmen (213 Stimmen) und stellt in Zukunft sechs der 21 Betriebsratsmitglieder. Die Liste, die den alten Betriebsrat repräsentierte, wurde zweitstärkste Kraft mit 206 Stimmen. Ebenfalls angetreten waren…
- Weiterlesen: Eine Chronik des Versagens
Zwei Jahre schlagen wir uns jetzt mit der Pandemie rum. Mit einer richtigen Strategie hätte sie vielleicht besiegt werden können, aber die Angst der Politik vor einer kurzen Unterbrechung der Profitmaschinerie, ein unterfinanziertes Gesundheitssystem und der Impfnationalismus haben dazu geführt, dass die Pandemie außer Kontrolle geriet. In den ersten Monaten gab es noch nicht mal…
Weiterlesen: Der Euro: 20 turbulente JahreDie Neujahrsfeiern zum Jahreswechsel auf 2002 wurden in vielen Medien so dargestellt, als würden die Menschen die neue Währung mehr feiern als das neue Jahr. Der Euro würde ein neues Kapitel des innereuropäischen Zusammenhalts, ja sogar der Freiheit bedeuten, weil man ja jetzt ohne Geldumtauschen reisen könne. Der erste Ärger kam bald, als viele Händler*innen…







